Schlechte Mitarbeiter-Beurteilung, wie weiter? Eine Handlungsoption für die Führungskraft!

Ausgangslage
Im Rahmen einer eher negativen Beurteilung ist der Mitarbeiter persönlich gefordert, dies akzeptieren zu können und zu verarbeiten. Die Gründe, welche dazu führten, sind subjektiv geprägt und enthalten immer eine eigene Wahrnehmung aller Beteiligten. Für den Mitarbeiter könnte dazu ein Coaching beispielsweise in folgenden zwei Bereichen helfen:

  • Eigenes Rollenverständnis, eigene und fremde Erwartungen an die zukünftige Rolle, Selbstbild/Fremdbild => Typisches Rollen-Coaching
  • Verbesserung der eigenen Handlungssteuerung, Selbstmanagement, Aufzeigen von Handlungsoptionen und Entscheidungshilfen => Verbesserung der eigenen Performance

Auftrag
Im konkreten Fall wäre ein Coaching als ein mögliches Angebot für den Mitarbeiter zu betrachten. Zuvor gilt es aber, zwischen Mitarbeiter und Führungskraft herauszufinden, was denn der Mitarbeiter wirklich beschäftigt und welcher Verbesserungsmassnahmen und Entwicklungsschritte er für sich selber bereits sehen kann. Sofern eine gewisse Hilflosigkeit des Mitarbeiters erkennbar ist, wäre diese Hilflosigkeit auch Anknüpfungspunkt für ein Coaching.

Kontrakt
Ein Coaching bedeutet eine Investition in die Zukunft, für beide Parteien, und benötigt ein sogenanntes Auftrags-Dreieck zwischen Auftraggeber (Führungskraft), Mitarbeiter und Coach, in der konkreten Implementierung des Beratung-Designs gibt es dazu unterschiedliche Formen, wie beispielsweise:

  • Mitarbeiter wählt selbständig ein externes Coaching, finanziert durch das Unternehmen/Führungskraft (ggfl. Ausbildungsbudget des Mitarbeiter). In diesem Falle gibt es ein direktes Contracting zwischen Mitarbeiter und Coach.
  • Führungskraft beauftragt einen Coach, wobei die Wahl durchaus vom Mitarbeiter getroffen werden kann. Die Finanzierung erfolgt auch in diesem Contracting durch das Unternehmen/Führungskraft (ggfl. auch wieder finanziert mittels Ausbildungsbudget des Mitarbeiters).

Kommunikation
Der Mitarbeiter informiert im Rahmen der Mitarbeiter-Gespräche in regelmässigen Abständen den Fortschritt des Coachings gegenüber der Führungskraft, wobei der Mitarbeiter selber entscheidet, welche Informationen er der Führungskraft zur Verfügung stellen möchte. Zwischen Mitarbeiter und Coach existiert eine strenge Vertraulichkeit, so dass vom Coach keine inhaltlichen Gespräche, Aussagen, etc. an den Auftraggeber (Führungskraft) kommuniziert werden dürfen.

Budgetvorschlag

  • Zeitdauer: 6 Monate
  • Anzahl Sitzungen: 2mal im Monat=12 à 1,5h (220.-/h)
  • Total Invest: 3960.- (Sitzungen erfolgen ausserhalb der Unternehmensstandorte)

Ihr Coach,  Manfred Rötheli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.